smart production engineering

Der Begriff „smart production engineering“ beschreibt die nächste Generation der Produktionssystemgestaltung und Fabrikplanung. Das eigene Produktionssystem aktiv und langfristig ausrichten und proaktiv Veränderungen anstoßen, bevor sich Probleme entwickeln. Dieser Leitgedanke liegt dem smart production engineering zugrunde und erhöht die Zukunftsfähigkeit von produzierenden Unternehmen.

Reaktives Handeln und unsichere Zukunft

Reaktives Handeln und unsichere ZukunftProduzierende Unternehmen sind schnellen, häufigen und starken Veränderungen ausgesetzt. Diese Veränderungen können sowohl externer als auch interner Natur sein und mitunter bedeutende Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit von Produktionssystemen haben. Das Produktionssystem muss in seiner Struktur, Zusammensetzung und Steuerung auf diese Einflüsse reagieren und wirtschaftlich bleiben.
Die Reorganisation und Weiterentwicklung von Fabriken wird bisher üblich in Form von großen Projekten durchgeführt, welche erst angestoßen werden, wenn der externe Druck und die aus der mangelnden Ausrichtung auf die veränderten Rahmenbedingungen resultierenden wirtschaftlichen Verluste (Reibungsverluste) deutlich spürbar sind. Die Projekte führen zu hohen internen Kosten der Reorganisation und Veränderung und müssen meist gemeinsam mit externen Beratern durchgeführt werden, was weitere Kosten verursacht (Anpassungsprojekt).

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Anpassungsprojekte – Was tun wenns brennt?

Ein typisches Reorganisationsprojekt setzt sich aus drei Phasen zusammen. Im ersten Schritt wird die IST Situation des Produktionssystems aufgenommen und analysiert. Daraus ergibt sich ein Bild über die Engpässe und Potentiale des Systems, das im zweiten Schritt dazu genutzt wird Reorganisationsvorschläge zu planen und eine Variante zur Realisierung im dritten Schritt auszuwählen.

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Datenflut und Informationslücken

Produzierende Unternehmen kennen ihr Produktionssystem am besten, allerdings sind die Informationen verteilt und nicht abrufbar. Daten liegen in verschiedenen IT-Systemen und in analoger Form in Unterlagen vor. Die IT-Systeme (ERP, PPS, MES) sind operativ ausgerichtet das Tagesgeschäft abzuwickeln, die Produktion optimal zu steuern und zu überwachen. Informationen über denkbare Veränderung des Produktionssystems, der Organisation oder der Anordnung sind nicht vorgesehen und daher auch mit den vorherrschenden Datenstrukturen nicht möglich.
Der Aufwand die notwendigen Daten zusammenzustellen und die fehlenden Informationen zu erheben, ist daher sehr aufwendig und mühsam. Und wenn die Informationen vorhanden sind, geben sie nur Auskunft über den aktuellen Systemzustand und die Vergangenheit. Auswirkungen von Veränderungen oder von externen Einflussgrößen können nicht berechnet werden.

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Transparenz und die Antwort auf „was wäre wenn?“

eve erschafft ein virtuelles Modell des Produktionssystems das auf die im Unternehmen bereits vorhandenen Datenquellen zurückgreift und diese neu verknüpft. Der Systemzustand wird aufwandsarm transparent und Engpässe werden direkt visualisiert. Veränderungen der Einflüsse auf die Produktion können in ihren Auswirkungen dargestellt und analysiert werden. Reorganisationsmaßnahmen und die Folgen werden simuliert und ermöglichen eine Entscheidung auf einer soliden Informationsgrundlage.

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smart production engineering

Die Einfachheit der Anpassungsplanung ermöglicht eine kontinuierliche und proaktive Vorbereitung auf zukünftige Veränderungen. Hohe Projektkosten und Reibungsverluste werden vermieden, Anpassungen werden in kleinen, vorgeplanten Schritten durchgeführt, ohne die operativen Geschäfte zu behindern. Die Produktion wird zukunftssicher, robust gegenüber externen Einflüssen und die notwendige Flexibilität wird aktiv eingeplant. eve unterstützt den Wandel von reaktiven, kostspieligen Anpassungen zum smart production engineering.

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